30 Jan 2014

Kurze Zwischenmeldung #1

Heute schreibe ich nur einen kurzen Text. Gestern waren wir mit den anderen Studenten in einem Kinderheim für benachteiligte kleine Kinder, welches ehrenamtlich geführt wird. Die Kleinen haben ein wenig für uns getanzt und gesungen,  was überaus niedlich gewesen ist. Es ist eine sehr gute Sache, wie den Kindern dort geholfen wird.




Heute haben wir noch einige Dinge organisiert, wobei man direkt merkt, dass vieles hier entspannter läuft, was seine Vor- und seine Nachteile hat. Morgen bis Sonntag fahren alle Studenten auf die Insel Ko Phi Phi. Allerdings wollten wir eigentlich Samstag in die neue Wohnung ziehen und haben bis dorthin auch unsere momentane Wohnung gebucht. Wir haben deswegen schon heute statt Samstag kurzfristig den Vertrag unterschrieben,  die erste Miete bezahlt und den Schlüssel erhalten, obwohl die Wohnung noch bewohnt wird. Wir ziehen dann Sonntag direkt ein, was allerdings das Problem aufwirft, dass wir unser Gepäck welches wir nicht mit auf die Insel nehmen irgendwo unterstellen mussten. Dafür mussten wir unser Gepäck zu Fuß bis zu einer anderen Wohnung von Studenten tragen, wo wir es bis Sonntag lagern können. Wir wurden glücklicher Weise von einem vorbei fahrenen Auto für 100 Baht (etwas über zwei Euro) mitgenommen. Zu Fuß geht es sich schlecht, da man aufgrund fehlender Fußwege direkt auf den staubigen Straßen gehen muss.
Ich schreibe momentan auch auf meinem Handy, da mein Laptop in meinem Gepäck in der Wohnung, dir als Zwischenlager dient, ruht. Morgen müssen wir dann nur unsere Rucksäcke mitnehmen und mit dem Boot übersetzen.

28 Jan 2014

Die Genesung

Ich melde mich wieder! Ich war in letzter Zeit, vermutlich durch schlechtes Essen, etwas angeschlagen und habe auch zwei Tage im Bett verbracht. Gestern war der erste Tag, an dem es mir gut genug ging wieder aktiv zu werden, was auch zeitlich gut passte, da die Orientierungswoche für die ausländischen Studenten begann.
Es wurde sich um 08:00 Uhr an der Universität getroffen, was bedeutet, dass man so früh wie noch nie aufstehen musste und wir so den morgendlichen Berufsverkehr erleben konnten, auch wenn dieser eigentlich nicht erwähnenswert ist. Wir sind ca. 42 Studenten die mit der gleichen Organisation (Asia Exchange) hier her gekommen sind. Die meisten davon sind Deutsche oder Finnen, was leider dazu führte, dass man viel deutsch gesprochen hat. Außerdem waren noch ungefähr ein Dutzend Chinesen von irgendeiner Partneruniversität anwesend.

Wir wurden in zwei Reisebusse der Uni geladen und sind in ein durchaus adäquates Resort and Spa Hotel gefahren worden. Dort wurden wir begrüßt und durften einigen Reden lauschen, wo uns generelle Tipps und Informationen gegeben wurden.
Anschließend haben wir köstlich zu Mittag gegessen, wobei ich hauptsächlich Früchte verspeist habe. Zu guter Letzt sind wir an den direkt am Hotel gelegenen Strand gegangen, wo wir wieder im kristall klarem Wasser badeten. Wir haben noch ein paar Spiele wie Tauziehen gespielt, bevor uns auf dem Weg zurück in den Bus ein Elefant begegnete.


Heute morgen ging der zweite Einführungstag um 08:45 Uhr los, und wir sind direkt in die Stadt gefahren, um uns die Schuluniform zu kaufen. Es war eine Massenabfertigung über die sich der Verkäufer sicherlich sehr gefreut hat. Wir haben eine schwarze Anzughose und weiße Hemden erhalten, deren Herstellungsmaterial schwerlich als Stoff bezeichnet werden kann. Geschredderte und eingefärbte Plastikflaschen trifft es besser, da sich beide Teile sehr hart und unangenehm anfühlen. Das ganze hat 1380 Baht (also ungefähr 31€) für zwei Hosen und drei Hemden gekostet. Glücklicher Weise besitze ich bereits die erforderliche schwarzen Schuhe, so dass ich in den umliegenden Läden nicht nach Schuhen mit schlechter Qualität gucken musste. Nachdem wir noch eine Kleinigkeit gegessen hatten, fuhren wir zurück in die Uni.
Nach einigem organisatorischen Firlefanz haben wir die elektronischen "passports" der Universität erhalten, was zu reichlich Verwirrung führte, da alle bei passport an den Reisepass dachten. Damit gemeint sind allerdings die Zugangsdaten zum Intranet der Universität. Wir mussten noch eine langweilige Schnitzeljagd, bei der mein Team, natürlich ausschließlich durch meine malerischen Fähigkeiten, gewonnen hat über uns ergehen lassen. Hierbei sollten wir, in dem wir verschiedenste Gebäude finden und abmalen mussten, spielerisch das Gelände kennen lernen.
Nach dem heutigem Tag an der Uni sind wir direkt in ein Café gegangen in dem europäisches Essen erhältlich ist und der als ein Anlaufpunkt für alle Studenten gilt, wodurch man eigentlich immer irgendjemand dort trifft.
Nachdem wir gerade unsere erste Wäsche einem Waschsalon, bzw. zehn an der Straße aufgestellte Waschmaschinen, für 40 Baht (also ca. ein knapper Euro) gaben, warte ich nun zuhause bis die Maschine fertig ist. Leider konnte man nicht die Temperatur zum Waschen einstellen, so kann ich allerdings gespannt auf das Ergebnis sein.
+++Eine Stunde später+++
Die Wäsche sieht durchaus vernünftig aus, leider haben wir nur einen sehr kleinen Wäscheständer, sodass nun sämtliche Möbel mit in der feuchten Luft schlecht trocknender Wäsche behangen sind. Wir wollen ab sofort nicht mehr an den gleichen Tagen unsere Wäsche waschen.



21 Jan 2014

Strand, Wasser und Sonne

Heute gibt es weniger zu erzählen und mehr zu zeigen.



Wir waren einmal an der Südspitze (siehe Photos oben) von wo aus man eine kleine Insel sehen konnte und anschließend am Strand. Das Wasser ist kristallklar, warm und der Sand sauber und weich. Leider hatten wir keinen Schnorchel dabei, da sich das Wasser ohne jegliche Brandung wunderbar dafür eignet. Nach einiger Zeit baden, in der Sonne brutzeln und lesen gelüstete es uns nach etwas Essbaren und einem kühlen Getränk. Glücklicher Weise war direkt am Strand ein kleines Restaurant, wo das Essen nicht viel teurer war als anderswo. Zusätzlich zum Essen haben wir uns Kokosnusssaft bestellt, der in einer frischen Kokosnuss serviert wurde. Bei gutem Wetter direkt am schönen Strand kühlen Saft schlürfen war durchaus angenehm.
Am Abend waren wir wieder im Pool und anschließend beim Restaurant um die Ecke essen.




20 Jan 2014

Alles erledigt



Nachdem wir uns gestern zwei Wohnungen, bzw. eine Villa und eine Wohnung, angeguckt und den Vertrag für letztere heute unterschrieben haben sind wir erstmal essen und anschließend auf eine Insel gefahren. Sie trägt den exotischen Namen coconut island. Allerdings war es gar nicht so einfach dort hin zu gelangen. Irgendwann haben wir einen Steg mit morschem Holz und rostigem Eisen gefunden, von dem aus wir für 300 Baht (knappe 7€) hin und zurück gefahren wurden. Mit dem Preis wurden wir wohl leicht über den Tisch gezogen, allerdings waren wir nur froh endlich eine Überfahrt gefunden zu haben.




Auf der Insel angekommen war erst einmal nur ein mit Müll überzogener Strand zu sehen. Also sind wir die einzige Straße weiter gegangen, was bis auf die Hitze ein schöner Gang durch die tropischen Wälder war. Als ein Shuttle Bus von einem ansässigen Hotel anhielt freuten wir uns über die Gelegenheit dem anstrengendem Fußmarsch zu entkommen und gaben uns als Hotelgäste aus, so dass wir mitgenommen wurde. Allerdings wurden wir direkt zur Rezeption gefahren, weswegen wir uns aus der Situation herausreden mussten und irgendwann klammheimlich verschwanden. Wir sind noch etwas weitergegangen bis wir ein schlichtes Strändchen fanden. Vermutlich gibt es auf der Insel noch schönere Strände, allerdings hatten wir mit unserem Bootsführer ausgemacht, dass er uns um 17:00 Uhr zurück fährt (zumindest hofften wir dass er es auch so verstanden hat). Deswegen wollten wir lieber schnell an irgendein Strand.
Auf dem Heimweg haben wir gesehen, dass der Abendverkehr auf Phuket ziemlich heftig ist. Die Luft stinkt nach Abgasen und Polizisten ersetzen die Ampeln, vermutlich weil sich an diese ohnehin keiner hielte.
Zuhause haben wir uns erst einmal in den Pool geworfen, bevor es dämmerte und die Mücken auf Beutezug gingen. Heute wollen wir endlich früh ins Bett gehen damit wir morgen den Tag ganz entspannt nutzen können, da wir alles erledigt und nichts mehr zu tun haben. 

17 Jan 2014

Der Anfang

Die ersten zwei Tage sind überstanden und wir haben einiges erlebt. Viele Eindrücke kann man kaum in Worte und schwierig in Photos und Videos fassen. Gerade kulinarische Eindrücke lassen sich auf diese Weise kaum vermitteln.
Dank eines Tipps von Nics Verwandtschaft waren wir Gäste in einem genialen Restaurant, wo sehr gutes Essen überaus günstig ist. Ich habe für 100 Baht (ca. 2,25€ nach heutigem Wechselkurs) zwei Gerichte und ein Getränk verschlungen. Solch ein Essen mit so einem Geschmack habe ich bisher noch nie gegessen. Ich kann natürlich leider nicht genau sagen was es war, da ich der hiesigen Sprache nicht ausreichend mächtig bin. Es war total ungewohnt, mit keinem mir bekanntem Gericht oder Geschmack vergleichbar und das alles zu einem so niedrigen Preis.
Anschließend sind wir durch Phuket Town gewandert, wobei es bereits um 18:30 Uhr ziemlich schnell dunkel wurde. Fußgängerfreundlich ist nirgendwo hier, da die Fußwege, falls vorhanden, nur sehr schmal sind. Trotzdem konnten wir noch kurz das Meer und den Mond bei Nacht erblicken.

Heute haben wir es endlich geschafft an den Strand zu gehen und uns ins warme, Sonnenlicht reflektierende Wasser zu stürzen und einen Tannenbaum mit Schneemann aus Plastik zu erblicken. Der Weg an den Strand führte uns über die "Berge" der Insel entlang einer kurvigen Straße mit tollem Blick auf das Meer und die grünen Wälder Phukets. Als wir in Patong ankamen wussten wir, warum viele es hier nicht gerne mögen. Es ist sehr voll und so wie man die Orte aus Filmen kennt, wenn der Ermittler seine dubiosen Informanten zur Auskunft nötigt.

Ich bitte die Qualität der Photos zu verzeihen, da diese nur mit dem Handy geschossen wurden.






16 Jan 2014

Die Ankunft

Bevor ich die genaue Ankunft schildere, könnte ich erwähnen, dass der Flug ohne größere Probleme verlief, bis darauf, dass es eine Tag fast ohne Schlaf war. Dank moderner Unterhaltungselektronik verging die Zeit auch relativ schnell. Inzwischen konnte man sogar sein Handy im Flugzeug aufladen.
Am Flughafen wurden wir von Mr. Chai abgeholt und direkt zum Hotel gefahren. Es war jedoch bereits dunkel und wir müde, sodass wir kaum etwas mitbekommen haben. Das einzige was mir auffiel waren die dunklen Gebäude. Entweder wurden in den meisten Zimmern die Gardinen zugezogen, oder es schliefen schon alle. Das Hotel war aber in einem durchaus vernünftigen Zustand. Alles ist sauber und nichts ist kaputt. Wir hatten nur ein Problem mit einer Schlafzimmertür:


Heute gehen wir erst einmal in die Stadt und gucken uns mal um.